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4tes Kapitel

 Am nächsten Morgen war es sehr kalt. Alwin hatte großen Hunger. Er machte sich fünf Brotkrumen zurecht und dann dazu noch Käse, man muß dazu sagen: Ein großes Stück Gouda. Das war Alwins Lieblingskäse. Er bereitete sich noch Milch vor und Kakao. Das Pulver hat er in der großen Speisekammer von der Besitzerin der Villa gefunden. Er wollte ihn unbedingt einmal probieren. Als er alles aufgegessen hatte, dachte er: "Wenn ich noch mehr essen würde, platze ich!" "Jetzt muss ich aber sofort zur Lukas. Ich muss mich ganz schön beeilen." Er sprang mit großen Sprüngen die große Treppe hinunter. Dann rannte er bis zur Tür und schlitterte auf Knien durch den Türspalt. Nun rannte er schnell zur Bibliothek. Sie hatte schon geöffnet. Die Tür stand weit offen, darum brauchte er diesmal nicht ganz um die halbe Bibliothek zu rasen. Er rannte zu Lukas und klopfte dreimal kräftig an die Tür. Lukas empfing ihn fröhlich.  Er sagte: "Guck mal, was in der Zeitung steht. In der Zeitun...

3tes Kapitel

 Am nächsten Morgen ging Alwin gleich nach dem Frühstück zu Lukas. Lukas empfing ihn fröhlich und sagte: "Wir können gleich losgehen, ich muß mich nur noch mal eben umziehen.  Als Lukas sich umgezogen hatte, gingen sie los. Auf einmal fragte Lukas, als sie bei der Hauptstraße angelangt waren, "Warum gehen wir eigenlich zu dem großen Kaufhaus hier. Woher wissen wir denn, daß die Maus da überhaupt wohnt?" Alwin meinte: "Stimmt, aber vielleicht finden wir ihn dort ja. Lukas: "Nee, nee! Wir gucken lieber erst mal in der Stadt herum." Sie gingen durch alle Seitenstraßen, die Ottersberg hatte. Über alle Hauptstraßen und Einbahnstraßen. Doch sie fanden die Maus nicht. Da meinte Alwin: "Ich finde, wir gucken lieber doch in dem Einkaufszentrum." Also gingen sie zum Kaufhaus. Das Geschäft hatte gerade mal geöffnet, also waren wenig Leute da, welche sie nicht bemerkten. Sie gingen durch die Drehtür und sahen im Erdgeschoss nach. Sie suchten das ganze Erdges...

2tes Kapitel Lukas Schlaumeier

 Alwin nahm sich vor, seinen Freund schon jetzt zu fragen. Also zog er seinen Mantel an und schlüpfte in die Schuhe. Dann ging er los.  Sein Weg war nicht sehr weit, denn sein Freund hatte sein Mauseloch in der Schulbibliothek. Son nach 10 Minuten war er da.  Als er hineingehen wollte, merkte er, daß die Schulbibliothek noch geschlossen hatte. Also mußte er durch den Geheimgang von seinem Freund. Er ging zur Hälfte um die Schulbibliothek herum, nun war da ein kleines Mauseloch. Er schlüpfte hinein und ging zwischen den ganzen Bücherregalen hindurch, bis er an einem Mauseloch ankam mit dem Namensschild auf der Tür, auf der stand:  Lukas Schlaumeier Er klopfte dreimal an, dann wurde ihm die Tür von einer kleinen Maus geöffnet. Jetzt denkt ihr wahrscheinlich, daß wäre Lukas höchstpersönlich. Nein, es war sein Sohn Benjamin, denn Lukas las gerade ein dickes Buch. Benjamin sagte: "Komm herein, Alwin.! Alwin trat ein. Er sah Lukas gerade in einem großen, dicken, weißem Buc...

Der Mäusededektiv von Alwin Wetter 1. Kapitel

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An einem kalten, frühen Morgen ging der Mäusededektiv Alwin Wetter durch die Straßen von Ottersberg. Er wollte nach Hause. Sein Mauseloch lag in einer alten Villa neben der Schulbibliothek. Auf dem Weg dorthin entdeckte er eine seltsame Maus.  Sie hatte einen schwarzen Mantel mit einem hochgeklappten Kragen an. Dazu trug sie ein graues Käppi falschherum aufgesetzt. Sie rollte langsam auf einem Skateboard vor Alwin her.  Das seltsamste war, daß sie unter dem Skateboard ein dickes Buch geklemmt hatte, woran ein Aufkleber nur noch an einer Kante hing. Alwin konnte nur noch ein paar Buchstaben entziffern, der Rest war vom Regen verschwommen. Die Buchstaben lauteten wie folgt:  Sch lb  l o   k Das wunderte Alwin sehr, denn er hatte nie gedacht, daß es solche komischen Namen gibt.  Er fragte die Maus: "Wie heißt du? Was ist das für ein Buch? Die seltsame Maus antwortete: "Geht dich nichts an!" Alwin fragte: "Und was stand auf dem Aufkleber auf de...